Beschreibung
Artome X20 mobile AV-Lösung für große Säle und Events
Der Artome X20 ist das größte Gerät der X-Serie und dafür gebaut, ein Publikum zu erreichen, das nicht mehr in einen Seminarraum passt. Im Korpus sitzen der Projektor, ein 2.1-Tonsystem mit eigenem Subwoofer, Anschlussfelder, das HybridDock und ein Rack über vier Höheneinheiten. Angeschlossen wird eine einzige Steckdose; gebohrt oder verlegt wird nichts.Bis 10.000 Lumen und 400 Zoll
Sechs Epson-Modelle sind freigegeben, vier aus der EB-PU-Reihe und zwei aus der EB‑PQ‑Reihe. Die Lichtleistung staffelt sich über 6.000, 7.000, 8.000, 8.500 und 10.000 Lumen. Der Projektor selbst gehört nicht dazu und wird nach Saal und Lichtsituation gewählt. Die empfohlene Bilddiagonale reicht von 100 bis 400 Zoll. Mit einem EB-PU2010 und dem Kurzdistanzobjektiv ELPLU04 genügen 1,5 m Abstand für 100 Zoll, 3,0 m für 200 Zoll und 4,5 m für 300 Zoll; das 300-Zoll-Bild ist dann 6,6 m breit.Echtes 4K, wenn es darauf ankommt
Hier trennen sich die beiden Reihen. Die vier EB-PU-Modelle lösen mit 1920 × 1200 Pixeln auf, also WUXGA im Format 16:10, und schärfen das Bild rechnerisch über eine 4K-Verbesserung nach. Die beiden EB-PQ-Modelle liefern dagegen echte 3840 × 2160 Pixel im Format 16:9. Für Lagepläne, CAD-Zeichnungen, medizinische Aufnahmen oder Filmvorführungen lohnt sich die PQ-Reihe, für Vorträge und Präsentationen reicht die PU-Reihe.Vier Objektive für vier Raumsituationen
Der X20 nimmt Wechselobjektive auf. Das ELPLU04 projiziert aus kurzer Distanz, das ELPLW06 deckt den Weitwinkelbereich ab, das ELPLM15 den mittleren Bereich und das ELPLL08 den Telebereich mit Projektionsverhältnissen bis 10,11:1. Damit lässt sich dieselbe Einheit direkt vor der Fläche oder vom hinteren Ende eines Saals aus betreiben.Bild ausrichten per Motor
Der Projektor sitzt im Gehäuse fest in einem Winkel von 20 Grad. Verschoben wird nicht das Möbel, sondern das Bild: Die EB-PU-Projektoren haben einen motorisierten Linsenschub, der die Projektion nach oben, unten, links und rechts wandern lässt, ohne an Schärfe oder Bildgüte zu verlieren. Eine digitale Verschiebung kommt hinzu. Sie skaliert und positioniert das Bild elektronisch innerhalb der Projektion; stark ausgereizt kann sie Schärfe und nutzbare Auflösung etwas kosten. Beides hilft überall dort, wo eine Treppe, eine Bühnenkante oder feste Bestuhlung den Stellplatz vorgibt.Ton für große Räume
Das 2.1-System arbeitet mit einem eigenen Subwoofer im unteren Gehäuseteil und kommt in einem Meter Abstand auf bis zu 114 dB. Zwei XLR-Buchsen nehmen Mikrofone auf, der Pegel wird am Gehäuse geregelt. Zwei weitere XLR-Buchsen geben das Signal nach außen, etwa an eine Saalbeschallung.Anschlüsse
Das Frontfeld führt HDMI heraus, dazu USB-A und USB-B, beide Mikrofoneingänge, beide XLR-Ausgänge und einen Stromausgang. Oben kommt ein weiterer USB-A-Anschluss dazu. Ein HDMI-Ausgang ist vorhanden, und die Anschlüsse des eingebauten Projektors bleiben erreichbar; mit einem EB-PQ2008 oder EB-PQ2010 stehen zusätzlich ein HDMI-Eingang und ein HDMI-Ausgang bereit. Einen 3,5-mm-Audioeingang hat der X20 nicht.HybridDock
Der HybridDock gehört zum Gerät. Er fasst einen USB-Hub und ein Audio-Interface zusammen: Angeschlossene USB‑Geräte laufen durch an einen Computer, analoge Mikrofonsignale werden digital gewandelt. Eine Veranstaltung lässt sich so ohne zusätzliche Technik zu entfernten Teilnehmern übertragen.Bedienung und Einrichtung
Auf der Oberseite sitzt ein Bedienfeld mit Tasten für Ein/Aus, Quelle, Lautstärke, AV-Stummschaltung, Standbild und Mikrofonpegel. Eine Bluetooth-Fernbedienung gehört dazu. Der X20 lässt sich zusammen mit der Artome Connect App verwenden; einen eingesetzten Projektor konfiguriert Automatic Projector Provisioning selbsttätig.Aufbau, Maße und Ausführung
Das Gehäuse misst 62,2 × 63,2 × 98,8 cm und wiegt ohne Projektor 59,9 kg. Vier Lenkrollen tragen es, mindestens eine davon kann festgestellt werden. Zwei Transportgriffe, zwei Schlösser und zwei Lüfter sind verbaut, dazu Kabelräume, eine Kabeltülle und eine Durchführung für Zuleitungen. Angeschlossen wird an 100 bis 240 V; ohne Projektor liegt die Leistungsaufnahme bei 75 W, der zulässige Temperaturbereich bei 0 bis 30 °C. Das 19-Zoll-Rack bietet vier Höheneinheiten mit 358 mm Tiefe, die oberste Einheit ist mit 20,8 cm flacher. Der Korpus besteht aus Birkensperrholz und MDF, dazu Stahl, Aluminium und Polyestergewebe. Lieferbar ist er in Weiß oder Schwarz, die Tür standardmäßig in Schwarz. Für die Front gibt es eine individuelle Gestaltung.Besonders geeignet für
Weil bis zu 10.000 Lumen zur Verfügung stehen, Bilder bis 400 Zoll entstehen und vier Wechselobjektive den Projektionsweg an den Raum anpassen, ist die Artome X20 mobile AV-Lösung besonders geeignet für Hochschulen, Aulen, Sporthallen, Kongressräume und Veranstaltungsorte, in denen von weit hinten projiziert wird. Der Schalldruck von bis zu 114 dB und der eigene Subwoofer tragen auch dort, wo viele Menschen sitzen. Und weil das Gerät rollt und keine Montage braucht, bleibt die Technik nicht in einem einzigen Saal gebunden.
F&A – die häufigsten Fragen zum Artome X20:
Sobald der Raum größer wird oder die Projektionsbedingungen schwieriger sind. Der X20 geht bis
10.000 Lumen und 400 Zoll statt bis 8.000 Lumen und 250 Zoll, nimmt Wechselobjektive auf und
kann echtes 4K. Dafür ist er mit 59,9 kg und 98,8 cm Höhe auch das deutlich größere Gerät.
Freigegeben sind sechs Epson-Modelle: EB-PU1006, EB-PU1007, EB-PU1008, EB-PU2010, EB-PQ2008 und
EB-PQ2010. Weder Projektor noch Objektiv sind enthalten, beide werden passend zum Raum gewählt.
Die 59,9 kg Gewicht verstehen sich ohne Projektor.
Ja, mit den Modellen EB-PQ2008 und EB-PQ2010. Diese arbeiten mit 3840 × 2160 Pixeln im Format
16:9. Die vier EB-PU-Modelle liefern 1920 × 1200 Pixel in WUXGA, Format 16:10, mit
rechnerischer Verbesserung auf 4K.
Das hängt vom Objektiv ab, und dafür gibt es vier zur Auswahl. Mit einem EB-PU2010 und dem
Kurzdistanzobjektiv ELPLU04 sind es 1,5 m für 100 Zoll, 3,0 m für 200 Zoll und 4,5 m für
300 Zoll. Mit dem Telezoom ELPLL08 wächst der Abstand entsprechend.
Nein. Der Projektor ist fest in einem Winkel von 20 Grad montiert. Ausgerichtet wird über den
motorisierten Linsenschub der EB-PU-Projektoren und über die digitale Verschiebung, die beide
das Bild bewegen, nicht das Gehäuse.
Das 2.1-System erreicht in einem Meter Abstand bis zu 114 dB und hat einen eigenen Subwoofer.
Zwei XLR-Eingänge nehmen Mikrofone auf. Für sehr große Hallen lässt sich das Signal über die
beiden XLR-Ausgänge an eine vorhandene Beschallung weitergeben.
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