Beschreibung
Artome X12 mobile AV-Lösung für Auditorien und Hörsäle
Der Artome X12 ist das größere Modell der X-Serie und für Räume gedacht, in denen viele Menschen sitzen und das Bild trotzdem lesbar bleiben muss. Projektor, 2.1-Audio, Anschlussfelder, HybridDock und ein 19-Zoll-Rack stecken in einem geschlossenen Korpus, der auf Lenkrollen steht. Es gibt nichts zu bohren und nichts zu verlegen: Gerät an die Steckdose, Quelle anschließen, loslegen.
Lichtleistung für helle Säle
Der X12 nimmt Laserprojektoren der Epson L-Serie auf. Die Lichtleistung reicht von 6.000 bis 8.000 Lumen. Der Projektor selbst ist nicht Teil des Gehäuses und wird zum Raum passend ausgewählt.
Vierzehn Modelle der Reihe sind freigegeben. Alle arbeiten im Seitenverhältnis 16:10, entweder in WUXGA mit 1920 × 1200 Pixeln oder in WUXGA mit zusätzlicher 4K-Verbesserung. Je nach Modell liegt das Projektionsverhältnis zwischen 0,50:1 und 2,20:1, was vom kurzen Abstand bis zur Projektion aus dem Saal heraus alles abdeckt.
Wie groß das Bild wird
Die empfohlene Bilddiagonale reicht von 100 bis 250 Zoll. Zur Einordnung, gerechnet mit einem Epson EB-L795SE: 2,2 m Abstand ergeben 150 Zoll, 2,8 m ergeben 200 Zoll und 3,5 m ergeben 250 Zoll.
Bild ausrichten, ohne das Möbel zu rücken
Steht die Einheit wegen einer Treppe, einer Bühnenkante oder fester Bestuhlung nicht dort, wo sie stehen müsste, wird stattdessen das Bild bewegt. Der optische Linsenschub erledigt das über die Projektorlinse, ohne dass Schärfe oder Bildgüte darunter leiden.
Ergänzend verschiebt eine digitale Anpassung das Bild elektronisch innerhalb der Projektion. Wird sie stark ausgereizt, können Schärfe und nutzbare Auflösung leicht nachgeben. Für die Höhe sorgen zwei Drehknöpfe am Gerät, mit denen sich der Projektionswinkel einstellen lässt; die automatische vertikale Trapezkorrektur zieht das Bild dabei gerade.
Ton und Mikrofone
Den Ton übernimmt ein 2.1-System; der Schalldruck erreicht in einem Meter Abstand maximal 99 dB. Für Mikrofone stehen zwei XLR-Buchsen bereit, deren Pegel sich am Gehäuse einstellen lässt. Zwei XLR-Ausgänge führen das Signal bei Bedarf an eine vorhandene Saalanlage.
Anschlüsse
Vorne liegen HDMI, USB-A und USB-B, die beiden XLR-Mikrofoneingänge mit Pegelregelung, die beiden XLR-Ausgänge und ein Stromausgang. Hinten folgen ein zweiter HDMI-Anschluss, ein 3,5-mm-Audioeingang sowie zwei Durchführungen, die sich mit D-Type-Steckverbindern frei bestücken lassen. Oben sitzt ein weiterer USB-A-Anschluss. Ein HDMI-Ausgang ist ebenfalls vorhanden, und Anschlüsse des Projektors, die intern nicht gebraucht werden, bleiben erreichbar.
HybridDock für hybride Veranstaltungen
Der HybridDock gehört zum Lieferumfang. Er arbeitet als USB-Hub und als Audio-Interface: angeschlossene USB-Geräte werden an einen Computer durchgereicht, analoge Mikrofonsignale digital gewandelt. So lässt sich ein Vortrag oder eine Unterrichtsstunde an entfernte Teilnehmer übertragen, ohne dafür eigene Technik aufzubauen.
Bedienung und Einrichtung
Lautstärke, Quellenwahl, AV-Stummschaltung, Standbild, Mikrofonpegel und Ein/Aus liegen als Tasten am Gehäuse. Zusätzlich gehört eine Bluetooth-Fernbedienung dazu. Der X12 arbeitet mit der Artome Connect App zusammen und richtet einen eingesetzten Projektor über Automatic Projector Provisioning selbst ein. Die drahtlose Übertragung per AirPlay und Miracast bringen die Projektoren der Reihe mit, mit Ausnahme der Modelle L690SE und L695SE.
Maße, Gewicht und Ausführung
Das Gehäuse misst 52,1 × 52,1 × 96,8 cm und wiegt ohne Projektor 45,8 kg. Es läuft an 100 bis 240 V und nimmt ohne Projektor 75 W auf; zulässig ist ein Betrieb zwischen 0 und 30 °C. Gebaut ist der Korpus aus Birkensperrholz, MDF, Stahl, Aluminium, Einscheibensicherheitsglas und Polyestergewebe. Das 19-Zoll-Rack mit drei Höheneinheiten und 11 Zoll Einbautiefe nimmt eigene Komponenten auf.
Standard ist ein weißer Korpus mit schwarzer Tür; eine schwarze Ausführung gibt es ab Mindestbestellmenge. Die Front lässt sich individuell gestalten.
Besonders geeignet für
Weil bis zu 8.000 Lumen zur Verfügung stehen, Bilddiagonalen bis 250 Zoll möglich sind und das Bild sich optisch wie digital ausrichten lässt, ist die Artome X12 mobile AV-Lösung besonders geeignet für Hörsäle, Auditorien und große Mehrzweckräume, die sich nicht verdunkeln lassen. Weil sich das Möbel rollen lässt und keine Montage braucht, hilft es überall dort, wo derselbe Raum heute eine Vorlesung und morgen eine Veranstaltung trägt – und der weiße Korpus mit gestaltbarer Front fügt sich in Foyers und repräsentative Räume ein, in denen Technik nicht nach Technik aussehen soll.
F&A – die häufigsten Fragen zum Artome X12:
Der X12 ist für Laserprojektoren der Epson L-Serie ausgelegt, der X10 für Geräte der
Panasonic VMZ- und VMQ-Serie. Daraus folgt die höhere Untergrenze bei der Lichtleistung:
6.000 statt 5200 Lumen. Außerdem ist der X12 im Standard weiß mit schwarzer Tür und misst
96,8 cm in der Höhe.
Nein. Das Gehäuse nimmt einen Laserprojektor der Epson L-Serie auf, der passend zum Raum
ausgewählt und separat beschafft wird. Auch die 45,8 kg Gewicht verstehen sich ohne Projektor.
Nein. Die freigegebenen Projektoren arbeiten in WUXGA mit 1920 × 1200 Pixeln; ein Teil der
Modelle ergänzt das um eine 4K-Verbesserung, die das Bild rechnerisch verfeinert. Eine native
4K-Auflösung bietet keines der Geräte.
Empfohlen sind 100 bis 250 Zoll. Welche Diagonale im Raum wirklich passt, entscheiden das Projektormodell, der Abstand zur Fläche und das Umgebungslicht. Für 250 Zoll werden rund 3,5 m Abstand gebraucht.
Ja. Über den optischen Linsenschub wandert das Bild mithilfe der Projektorlinse, ohne an
Schärfe zu verlieren. Hinzu kommen die digitale Verschiebung sowie zwei Drehknöpfe für den
Winkel, deren Ergebnis die automatische vertikale Trapezkorrektur geradezieht.
Er reicht USB-Geräte an einen Computer weiter und macht aus analogen Mikrofonsignalen digitale.
Damit lässt sich eine Präsenzveranstaltung gleichzeitig an entfernte Teilnehmer übertragen. Der
HybridDock ist beim X12 Teil des Lieferumfangs.
Standard ist ein weißer Korpus mit schwarzer Tür. Eine schwarze Ausführung ist ab
Mindestbestellmenge möglich, und die Front lässt sich individuell gestalten.
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