Catchbox Plus Mikrofonsystem mit DSP, kabellos

Das Catchbox-Plus-Mikrofonsystem mit DSP fasst Funkempfänger, Signalverarbeitung und Mischpult in einem einzigen Gerät zusammen: dem Hub. An ihn melden sich bis zu vier Funkmikrofone an – als Würfel, den das Publikum weiterreicht, als Ansteckmikrofon oder als Handmikrofon für den Vortrag. Ein 12-Kanal-Automixer hebt automatisch hervor, wer gerade spricht, und senkt die übrigen Mikrofone ab. Über USB, analoge Anschlüsse und Dante nimmt der Hub zusätzlich vorhandene Audiotechnik auf und gibt getrennte Mischungen an Raumlautsprecher und an die Videokonferenz aus. Unternehmen, Behörden und Hochschulen erhalten damit eine Raumaudio-Lösung, die ohne separates DSP-Gerät auskommt.

  • Bis zu vier Funkmikrofone je Hub, drei Bauformen frei kombinierbar
  • 12-Kanal-Automixer, Feedback-Unterdrückung und automatische Pegelregelung an Bord
  • Analoge, USB- und Dante-Schnittstellen für vorhandene Mikrofone und Zuspieler
  • Lizenzfreie DECT-Funkstrecke, AES256-verschlüsselt, 19 ms Latenz
  • Fernsteuerung über Open API, Q-SYS-Plug-in oder Catchbox Control Center

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Beschreibung

Catchbox Plus Mikrofonsystem mit DSP

Ein System für Publikum, Vortrag und Gegenstelle

Catchbox Plus ist ein drahtloses Mikrofonsystem für Räume, in denen mehrere Menschen zu Wort kommen. Den Kern bildet der Hub: Er empfängt die Funkmikrofone, verarbeitet deren Signale und mischt sie zu fertigen Summen. Bis zu vier Mikrofone arbeiten an einem Hub, und weil jedes davon eine eigene Ladestation hat, steht das System einsatzbereit im Raum. Die drei Bauformen lassen sich frei kombinieren. Der Cube ist ein weich gepolsterter Würfel, den Zuhörer untereinander weitergeben; der Clip wird an der Kleidung oder am Umhängeband getragen; der Stick liegt als Handmikrofon am Pult. Alle drei arbeiten mit derselben Elektret-Kapsel und übertragen von 50 bis 20 000 Hz.

Der Hub ersetzt das separate DSP-Gerät

Im Hub steckt eine vollständige Signalverarbeitung. Ein 12-Kanal-Automixer bevorzugt das aktive Mikrofon und senkt die übrigen ab, sodass Raumgeräusche und Übersprechen zurücktreten. Für die Beschallung im Raum arbeitet eine Feedback-Unterdrückung mit dauerhafter Frequenzverschiebung um 5 Hz gegen Rückkopplungen. Auf dem Weg zur Videokonferenz greift dagegen AutoLevel: Die Funktion gleicht laute und leise Sprecher aneinander an, damit Zugeschaltete nicht ständig nachregeln müssen. Raumton und Konferenzton laufen also über getrennte Mischungen mit unterschiedlicher Bearbeitung. Insgesamt führt der Hub bis zu 14 Eingänge auf 11 Ausgänge zusammen. Jeder Ausgang erhält seine eigene Mischung; zusätzlich stehen die unbearbeiteten Einzelkanäle der Mikrofone bereit, wenn eine nachgelagerte Technik sie separat weiterverarbeiten soll.

Vorhandene Technik bleibt im Spiel

Neben den vier Funkmikrofonen nimmt der Hub bis zu acht weitere Audioquellen auf. Vier FLEX-Anschlüsse sind 3-polig und symmetrisch und lassen sich wahlweise als Eingang oder als Ausgang konfigurieren. Dazu kommen vier Dante-Kanäle, ein USB-C-Anschluss und ein 3,5-mm-AUX-Eingang. Jede externe Quelle wird dabei eingeordnet: Im Microphone Mode läuft sie über den Automixer mit, im Media-Mode geht sie daran vorbei direkt in die Mischmatrix – der passende Weg für Präsentationston, der nicht wie eine Wortmeldung behandelt werden soll. Ebenso lässt sich das System andersherum betreiben. Wo bereits ein Mischpult oder ein DSP arbeitet, gibt der Hub die vier Mikrofone einzeln über die FLEX-Ausgänge oder über Dante weiter und beschränkt sich auf die Rolle des Funkempfängers. Werden mehr als vier Mikrofone gebraucht, lassen sich zwei Hubs koppeln: Acht Mikrofone laufen dann über einen einzigen automatisch gemischten Kanal.

Funkstrecke ohne Frequenzanmeldung

Catchbox Plus funkt im DECT-Band bei 1,8 bis 1,9 GHz. Dieser Bereich ist anmeldefrei, sodass weder eine Frequenzzuteilung noch eine Koordination mit anderen Funkstrecken im Haus nötig ist. Die Übertragung ist digital, mit AES256 verschlüsselt und braucht 19 ms – kurz genug, damit Beschallung im Raum nicht als Echo wahrgenommen wird. Die Reichweite liegt bei 100 m in Sichtverbindung, die Sendeleistung von bis zu 63 mW lässt sich am Hub reduzieren. In einem Raum arbeiten in der EU-Region bis zu zehn Sender parallel, mit Radio-Sync bis zu fünfzehn. Verlässt ein Mikrofon den Funkbereich, meldet sich ein akustischer Alarm im Gerät.

Betrieb ohne tägliche Betreuung

Die Mikrofone laden magnetisch in ihren Stationen. Der Cube hält typischerweise 22 Stunden und schaltet sich ein, sobald er von der Ladebasis genommen wird; Clip und Stick kommen auf typischerweise 8 Stunden und laden in zwei Stunden wieder auf. Beim Cube schaltet Automute das Signal während des Wurfs stumm, Clip und Stick haben je eine Taste für stumm und wieder frei. Alle Akkus sind tauschbar. Der Hub selbst wiegt 300 g bei 184 × 92 × 40 mm und bezieht seinen Strom über USB-C oder Power over Ethernet. Montieren lässt er sich hinter einem Display auf dem Rollwagen, im 19-Zoll-Rack oder an Wand und Decke, wenn die Funkabdeckung im Raum das nahelegt. Einmal gespeicherte Einstellungen überstehen jede Stromunterbrechung.

Netzwerk, Dante und Fernverwaltung

Für die Einbindung in eine Dante-Infrastruktur und für Power over Ethernet lässt sich der Hub um die Netzwerkanbindung erweitern; sie stellt vier Dante-Kanäle in jede Richtung bereit. Verwaltet wird das System dann aus der Ferne: über das Catchbox Control Center, über ein Plug-in für Q-SYS oder über eine offene Schnittstelle, die sich in ein vorhandenes AV-Management einfügt. Akkustände und Verbindungsstatus bleiben so im Blick, ohne dass jemand den Raum betreten muss.

Besonders geeignet für

Weil ein Hub vier Mikrofone bedient, acht weitere Quellen einbindet und getrennte Mischungen für Raum und Videokonferenz ausgibt, passt Catchbox Plus in Seminarräume, Hörsäle, Ratssäle und größere Besprechungsräume, in denen Publikum und Vortragende gleichermaßen verstanden werden sollen. Der weitergereichte Würfel erschließt dabei die Wortmeldungen aus dem Raum, ohne dass jemand zu einem festen Mikrofon laufen muss. Für AV- und IT-Abteilungen mit vielen gleich ausgestatteten Räumen zahlen die lizenzfreie Funkstrecke, die Fernverwaltung und die festen Ladeplätze auf den laufenden Betrieb ein: Es gibt keine Frequenzplanung, keine Batteriewechsel und keine Geräte, die nach der Veranstaltung irgendwo liegen bleiben. Aus denselben Merkmalen ergeben sich die typischen Einsatzarten: hybride Videokonferenz, Sprachverstärkung im Raum, Mitschnitt von Vorlesungen, Untertitelung sowie die Zuspielung an Höranlagen.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Catchbox Plus

Ein Hub nimmt bis zu vier Funkmikrofone auf, in beliebiger Mischung aus Cube, Clip und Stick.
Werden mehr gebraucht, lassen sich zwei Hubs koppeln; acht Mikrofone laufen dann über einen
gemeinsam gemischten Kanal. Im selben Raum arbeiten in der EU-Region bis zu zehn Sender
parallel, mit Radio-Sync bis zu fünfzehn.

Nein. Catchbox Plus arbeitet im DECT-Band bei 1,8 bis 1,9 GHz, das anmeldefrei nutzbar ist.
Eine Frequenzzuteilung entfällt, ebenso die Abstimmung mit anderen Funkstrecken im Gebäude.
Die Übertragung ist digital und mit AES256 verschlüsselt.

Der Cube kommt typischerweise auf 22 Stunden, Clip und Stick auf jeweils rund 8 Stunden; die
tatsächliche Laufzeit hängt von der eingestellten Sendeleistung ab. Jedes Mikrofon hat eine
eigene magnetische Ladestation: Clip und Stick sind nach zwei Stunden voll, der Cube nach acht
Stunden auf der Ladebasis oder vier Stunden über USB-C. Die Akkus sind tauschbar.

Ja, in beide Richtungen. Der Hub nimmt über vier symmetrische FLEX-Anschlüsse, vier
Dante-Kanäle, USB-C und einen AUX-Eingang bis zu acht zusätzliche Quellen auf. Umgekehrt gibt
er die vier Mikrofone auch einzeln an ein vorhandenes Mischpult oder einen DSP weiter – über
die FLEX-Ausgänge oder über Dante.

Auf dem Weg zu den Raumlautsprechern arbeitet eine Feedback-Unterdrückung, die das Signal
dauerhaft um 5 Hz verschiebt. Zusätzlich senkt der 12-Kanal-Automixer alle Mikrofone ab, die
gerade nicht benutzt werden, sodass weniger offene Kanäle zur Rückkopplung beitragen können.

Der Hub wird per USB-C mit dem Konferenzrechner verbunden und meldet sich dort als
Audiogerät an, im Speakerphone-Modus gleichzeitig als Mikrofon und als Lautsprecher. Für den
Konferenzton gleicht AutoLevel laute und leise Sprecher aneinander an – etwa bei Zoom und
Microsoft Teams.

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Büros und Arbeitsplätzen ebenso wie von Ratssälen, Klassenzimmern, Seminarräumen und Hörsälen.
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Rechtliche Hinweise zur Produktdarstellung

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  • Technische Angaben und gesetzlich relevante Informationen stammen vom jeweiligen Hersteller. Detaillierte Datenblätter und Nachweise stellen wir Ihnen im Rahmen der Beratung auf Anfrage zur Verfügung.

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